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Fussball Bezirksliga Lüneburg • VfL Güldenstern Stade – TSV Wiepenkathen 1:1

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Das mit Spannung erwartete Stadtderby stand auf meinen Plan und ich freute mich riesig, meine Jungs zu fotografieren. Mit „meine Jungs“, meine ich die Typen, die jedes Wochenende den Fussball im Landkreis zu einem echten Leckerbissen machen. Hier werden noch Emotionen gelebt und geben alles für sein Team – im Gegensatz zu einigen Profikickern, die halt alles geben für die Kohle.

Das Derby in Ottenbeck versprach leider nicht das, was alle erwartet haben, aber dennoch eine gewisse Brisanz das Match mit sich brachte. Am Ende trennen sich beide Spitzenmannschaften leistungsgerecht 1:1. Die Stader Jungs hatten zwar die bessere Spielanlage und auch die besseren Chancen für einen Sieg, doch auch die Wiepenkathener konnten mit einer mannschaftlichen Geschlossenheit dem Favoriten Paroli bieten.

Am Spielfeldrand hatte ich dennoch Spaß, obwohl ich lieber Spiele liebe, wo mehr Action und Spielfluß drin ist, dass wurde leider mit vielen Nicklichkeiten unterbunden.

Aber seht selbst, was ich im Sucher gefunden habe und abgedrückt habe. Viel Spaß


Bericht vom Stader Tageblatt

Bezirksliga: Stader Derby endet unentschieden

Bezirksliga Lüneburg 4 • VfL Güldenstern Stade – TSV Wiepenkathen 1:1

Stades Torschütze Michael Stern im Zweikampf mit Wiepenkathens Verteidigern Nico Speer (links) und Pascal von Rönn. Das Stader Derby war geprägt von vielen kleinen und nickeligen Fouls. Kombinationen kamen fast gar nicht vor. Foto: Struwe

STADE. 250 Zuschauer haben auf dem gut zu bespielenden Kunstrasenplatz in Ottenbeck kein Spitzenspiel zwischen dem Zweiten der Bezirksliga Lüneburg 4, VfL Güldenstern Stade, und dem Dritten TSV Wiepenkathen gesehen. Das umkämpfte Stader Derby endete 1:1.

Wenn der Ball mal eine Minute lang gespielt wurde, war das schon eine gefühlte Ewigkeit in diesem hektisch geführten und zerfahrenen Spiel, in dem vor allem die vielen kleinen Fouls keinen Spielfluss zuließen. Der Ball wurde auf beiden Seiten meistens hoch und weit aus der eigenen Abwehrreihe gedroschen, anschließend folgte ein Zweikampf und meistens endete dieser aufgrund eines Fouls mit einer Spielunterbrechung.

„Dass Wiepenkathen immer eine giftige Sache ist, haben wir gewusst“, sagte Stades Trainer Martin König nach dem Unentschieden, betonte aber vor allem: „Wir haben es fußballerisch nicht gut gemacht, das können wir viel besser.“ TSV-Trainer Waldemar Meglin konnte mit dem Punktgewinn gut leben: „Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. Stade hatte mehr Ballbesitz und zwei, drei Chancen mehr für den möglichen Sieg.“ Meglin gab zu, dass ein Stader Sieg durchaus verdient gewesen wäre. Sein Torhüter Viktor Meglin habe drei Mal ausgezeichnet gehalten.

In der 25. Minute bejubelte der VfL schon die 1:0-Führung durch Torjäger Pascal Voigt. Der war aber aus dem Abseits gekommen. Zuvor hatte TSV-Verteidiger Pascal von Rönn Stades Kapitän Jannik Peters im Strafraum von den Beinen geholt. Gegenüber Stades Co-Trainer Niels Gramkow habe von Rönn in der Pause das ungeahndete Foul zugegeben. In den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit erarbeiteten sich die Stader ein leichtes Übergewicht. Voigt mit einer Großchance und ein verunglückter Flankenball von Frederik Klintworth auf die Latte waren der magere Ertrag.

Gestochere auf dem Platz

In der zweiten Halbzeit forderten die Verantwortlichen beider Mannschaften immer wieder: „Spielt Fußball.“ Die Aufforderungen verhallten im nickeligen Gestochere auf dem Platz. Höhepunkte der zweiten Halbzeit: TSV-Kapitän Philipp Mencke rettete zwei Mal kurz vor der Linie, erst ein Schüsschen von Voigt, dann ein Schüsschen von Michael Stern, nachdem sich Torhüter Meglin zuvor in den Abschluss von Niklas Tworeck gewuchtet hatte. In der 78. Minute ging der TSV aus dem Nichts mit 1:0 in Führung. David Schlimm ließ sich für einen Freistoßhammer aus knapp 30 Metern feiern.

Wiepenkathens Freude währte nicht lang. Nach einem lang geschlagenen Ball war Stades Stern geistesgegenwärtiger als die komplette TSV-Abwehr und lupfte sehenswert ein zum 1:1-Endstand (81.). Als die Nachspielzeit lief, besannen sich die Stader plötzlich aufs Fußballspielen und wollten mit ruhig aufgezogenem Spiel über die Außen noch punkten. Doch die zwei vorgetragenen Angriffe reichten nicht, um das 90-minütige Stückwerk noch zu vergolden.

Quelle/Autor: Stader Tageblatt/Jan Bröhan

Post Author: bewlescip_JS

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