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Aus der Presse – Stader Tageblatt

Die Beachvolleyballerinnen aus der Region haben bei den Nordwestdeutschen Meisterschaften in Stade vorne mitgespielt. Für eine Bliedersdorferin reichte es zu Platz zwei, für eine Buxtehuderin zu Platz drei.

Das Beach-Duo Nele Schmitt (vorne) und Paula Schürholz holte den zweiten Platz. Fotos: Struwe

Nele Schmitt (TuS Jork) und ihre Beach-Partnerin Paula Schürholz (DJK TuSA 06 Düsseldorf) dürften ein Déjà-vu am Sonntagnachmittag gehabt haben. Erneut standen die beiden Chenoa Christ und Anna-Lena Grüne (VC Wiesbaden/MTV 48 Hildesheim) gegenüber, wie schon vor knapp zwei Monaten bei der Deutschen U 20-Meisterschaft in Dresden. Damals hatten Schmitt/Schürholz das Nachsehen. Und diesmal?

Bei den Nordwestdeutschen Meisterschaften, die innerhalb der neuntägigen Beach Days auf dem Platz Am Sande ausgetragen wurden, lieferten sich beide Teams einen umkämpften ersten Satz – 22:20 für Christ/Grüne stand es am Ende. Und auch den folgenden Satz entschieden die beiden für sich, 21:13. Schmitt und Schürholz, die auf der Zulassungsliste nachgerückt waren, mussten sich erneut mit Platz zwei zufriedengeben.

„Das ist trotzdem ein sehr gutes Ergebnis“, sagt Schmitt. Im Finale habe der längere Atem letztlich den Ausschlag gegeben. „Es ist echt hart, bei diesen Temperaturen im Sand zu spielen.“ Der Heimvorteil sei auch ein Grund gewesen, dass sie so weit gekommen sei, sagt Schmitt. Für die 18-jährige Bliedersdorferin ist die Beach-Saison damit beendet. Sie wird den Winter nutzen, um sich athletisch auf die kommende Beach-Saison vorzubereiten.

Am Vortag hatte das Duo durch drei Siege in drei Spielen den Halbfinal-Einzug klargemacht. Nachdem Schmitt/Schürholz ihr erstes Spiel deutlich mit 2:0 (15:7, 15:5) gegen Elena Brem/Nadine Göbel (MTV Salzgitter/MTV Wolfenbüttel) gewonnen hatten, schlugen sie auch die topgesetzten Nina Deepen/Katharina Rathkamp (Eimsbütteler TV/TV Cloppenburg) in einem umkämpften Spiel mit 2:1 (13:15, 15:9, 15:13).

Julia Kopf vom TSV Buxtehude-Altkloster landete auf dem dritten Platz.

Im Viertelfinale kam es dann zum Lokalderby gegen Julia Kopf (TSV Buxtehude-Altkloster) und ihrer Beach-Partnerin Christin Müller (VfL Oythe). Dabei setzten sich Schmitt/Schürholz mit 2:0 (16:14, 15:13) durch. Im Halbfinale verbuchte das Duo ebenfalls einen 2:0-Erfolg (21:13, 21:14 gegen Greta Barke/Senta Barke (Tuspo Weende/VoR Paderborn) – und erlebte im Finale schließlich ein Déjà-vu.

Lokalmatadorin Julia Kopf gewann mit Christin Müller das Spiel um Platz drei gegen Barke/Barke mit 2:1 (11:21, 24:22, 15:12). Nach einem Sieg in der „Loser-Runde“ hatten Kopf/Müller im Halbfinale das Nachsehen gegen die späteren Siegerinnen (15:21, 18:21).

Das Altländer Duo Malte Rieger (rechts)/Christoph Völkers hatte das Nachsehen.

Einen unglücklichen ersten Turniertag hatten Christoph Völkers und Malte Rieger (TSV Hollern-Twielenfleth) erwischt. Mit zwei Niederlagen gegen Alexander Brem/Ruben Peters (Grün-Weiß Vallstedt/SF Aligse) und Thomas Adelmann/Arne Tyedmers (VSG Ammerland) schied das Team trotz der Anfeuerungsrufe zahlreicher Fans aus. „Im ersten Spiel haben wir uns keine große Chance ausgerechnet, haben aber gut dagegengehalten“, sagt Rieger. „Leider haben wir anschließend nicht richtig in die zweite Partie gefunden.“ Im Finale der Männer setzte sich das Duo Bastian Ebeling/Jonas Kaminski (Grün-Weiß Vallstedt/USC Braunschweig) mit 2:0 gegen Lars Fischer/Patrick Hofschröer (SVC Laggenbeck) durch.

Die Organisatoren sind zufrieden nach den neun Tagen. Insgesamt sind laut Philipp Tramm rund 750 aktive Teilnehmer bei den Beach Days dabei gewesen, dazu mehrere Tausend Zuschauer. Genaue Zahlen gaben die Organisatoren nicht bekannt. Im Vorfeld waren sie von 20 000 Zuschauern ausgegangen. Der Eintritt war an allen Tagen frei.

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Post Author: bewlescip_JS